Archive for the 'La Société du spectacle' Category

Sorry, but we are sorry.

Monday, December 12th, 2011

Sunday, September 18th, 2011

Prêt à jeter :: Kaufen für die Müllhalde :: Arte (15.02.2011)

Sunday, February 27th, 2011

All that was once directly lived has become mere representation.

Tuesday, July 27th, 2010

Adam Freeland – We Want Your Soul

Wednesday, March 31st, 2010

Adam Freeland We want your Soul from Bacterium on Vimeo.

In girum imus nocte et consumimur igni

Thursday, May 7th, 2009

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Kosmetisierung

Thursday, January 11th, 2007

Worum geht es?
Um die pervertierte Banalisierung des Abendlandes der heutigen Zeit. Um die Dummheit, der in ihm lebenden Menschen, die es über die Jahrhunderte gelernt haben freies und kritisches Denken gegenüber dem Bestehenden mit einem verzogenen Gesicht als Sonderbar auszuschliessen und die die unsinnigen Schablonen der Institutionen mit Freude und offenen Armen empfangen, da dies den Denkvorgang abkürzt! Um die Ignoranz der Übersättigten, die es vollkommen normal finden, das es Krieg gibt (denn dies war ja schon immer so) und die der Meinung sind in einer geschichtslosen und bezugsfreien Fantasieblase leben zu können, während sie gemeinschaftlich und meisterhaft den Rest der Welt zerstören.

Was sagt uns diese Zeit?
Arbeitet und findet euer Glück, indem ihr durch den Konsum quantitativer Trivialtität ins sinnentleerte Nirwana auf Erden gelangt. Diese quantitative Trivialität wird durch gespenstische Qualitäten mit Leidenschaft beseelt.

Was sagt sie sonst?
Versucht ja nicht etwas an dem Bestehenden zu ändern! Das haben schon viel schlauere Typen vor euch probiert und die sind alle gescheitert.
“Die ganze Arbeit der antiken Welt umsonst: ich habe kein Wort dafuer, das mein Gefühl über so etwas Ungeheures ausdrückt.”

Was hat das mit Kosmetisierung zu tun?
Vielleicht müsste die Frage sein: Was zeigt uns das Bild der glücklichen Vereinheitlichung nicht?!

Konsumenten ihrer Entfremdung

Wednesday, January 3rd, 2007

Das Spektakel ist eine Art losgelöster Automatismus des Kapitalismus. Es bewegt sich scheinbar unaufhaltsam zum Zwecke des ewigen, ständig wachsenden Flusses, um die Waren, um die Wirtschaft und um die einzelnen Staatsformen.

Das Spektakel ist die Organisation, die Gesamtheit und der Zusammenhang aller wirtschaftlichen und der meisten kulturellen oder politischen Prozesse im modernen Industriestaat und das gesellschaftliche Verhältnis zwischen Personen, das hierbei entsteht. Es ist eine ‘nicht mehr unmittelbar greifbare Welt’ (Th. 18) und ein Zustand ‘in dem die Abwesenheit jeglicher Kommunikation freudig proklamiert wird.’ (Th. 192)

Die ‘Herrschaft der Wirtschaft’ findet ihre Fortsetzung der ‘Degradierung des Seins zum Haben’ in der ‘Verschiebung vom Haben zum Scheinen’

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Die vollendete Trennung

Tuesday, January 2nd, 2007

‘… diese Zeit, welche das Bild der Sache, die Kopie dem Original, die Vorstellung der Wirklichkeit, den Schein dem Wesen vorzieht…; denn heilig ist ihr nur die Illusion, profan aber die Wahrheit. Ja die Heiligkeit steigt in ihren Augen in demselben Maße, als die Wahrheit ab- und die Illusion zunimmt, so dass der höchste Grad der Illusion für sie auch der höchste Grad der Heiligkeit ist.’

Feuerbach

The xcellence of being unique

Friday, December 29th, 2006

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Das Bild ist ein unverzichtbares Medium aller Zusammenhaenge unseres Lebens geworden. Es verkoerpert das Ziel und den Weg, das Mittel und den Zweck der Bestrebungen der Menscheit, sei es in Politik, Wirtschaft und Kultur.

Gemeint ist nicht nur das Bild als Objekt, sondern auch das virtuelle Bild als Konstrukt in unseren Koepfen. Das Bild ist die Abstraktion von allem Wirklichen und das Konzert der Bilder ist die Konstruktion der Wirklichkeit.

Es zeigt.
Aber noch vielmehr versucht es zu sein
und zwar das, was nicht existiert: Wahrhaftigkeit.

Wahrhaftig jedoch im Sinne einer profanen Oberflaeche, die nicht einmal nach einer Tiefe fragt. Die Wahrhaftigkeit drueckt sich in diesem Fall so aus: sie ist Frage und Antwort zugleich, dadurch das niemand fragt und niemand antwortet. Sie ist Anfang und Ende, Vergangenheit und Zukunft. Sie ist pur durch makellose Schoenheit, sinnfreien Optimusmus und absolute Leere.

Das Bild ist ein Objekt. Wer hat jedoch das Bestreben ein Objekt zu sein?
Wir bewegen uns in einer Ansammlung von Bildern.

Irgendetwas wollen Bilder immer sagen, sie sind Sprache.
Und irgendetwas wollen Gesichter immer sagen, sie sind Ausdruck.

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