Archive for the 'Existentialismus' Category

Tuesday, July 17th, 2012

Tuesday, March 6th, 2012


Tuesday, November 22nd, 2011

“One day your life will flash before your eyes. Make sure its worth watching.”

Wednesday, June 22nd, 2011

“This is someone dying while having an MRI scan. Before you die, your brain releases tons and tons of endorphins that make you feel a range of emotions. This is why when people die, they see things like “a light” and they feel so euphoric.”

Can’t find the original source in the internet… just reposts, like mine. Any clue?

Update: “… absolutely fictional. Taken from the first season of »The Walking Dead«, last episode I think. http://en.wikipedia.org/wiki/The_Walking_Dead_(TV_series) “

The World of the kooky generation…

Wednesday, May 19th, 2010

cocaine

Wednesday, November 4th, 2009

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Das mütterliche Antlitz Gottes

Wednesday, August 22nd, 2007

Antlitz

Das Verhältnis zum Anderen ist Verhältnis zum Antlitz. Und Antlitz kann natürlich Thema einer Anschauung sein: wenn ich von jemandem spreche, von der Farbe seiner Augen, von der Linie seiner Nase, von der Höhe seiner Stirne. Aber ich habe das Verhältnis zum Antlitz in gewissem Sinne schon verloren, französisch kann man es sehr gut sagen: dévisager le visage. Aber das Verhältnis zum Antlitz ist nicht Verhältnis zu einem Thema. Das Verhältnis zum Antlitz als solchem ist gar nicht intentional zu denken. Der Andere ist nicht mein Thema, wenn ich dem Antlitz begegne – in der Begegnung ist meine Ergebenheit an den Anderen das erste. Im Antlitz erscheint der Andere als nackt und verloren und einzig zu sein. Natürlich, diese Einzigkeit ist schon caché, jeder Mensch gibt sich einen gewissen Anstand. Im Anstand des Menschen wird seine Einzigartigkeit, eigentlich seine Sterblichkeit sichtbar. Antlitz ist das Direkte, eine exposition, pure exposition… eine Ausgesetztheit natürlich. Das Verhältnis zu dieser Ausgesetztheit ist nicht ein Betrachten dieser Ausgesetztheit, das ist schon das Verhältnis der Hingabe, des Gebens. Das Antlitz ist immer ein Antlitz als eine ausgestreckte Hand. Aber außerdem gibt es in diesem Verhältnis zum Antlitz noch ein zweites Moment: Dieses Gebe-mir, dieses Verlangen, diese Bitte ist auch ein Befehl. In diesem Sinne ist Antlitz ganz desobjektiviert, kein Gegenstand. In der Nacktheit, Verlorenheit, in dieser mortalité steckt ein Befehl. Und mir schien also hier das Wort Gott auf seiner richtigen phänomenologischen Stelle zu stehen. Wie soll ich sagen: Also die Situation, wo so etwas wie Gott ins Denken kommt, ist nicht die Schönheit der Welt und die Schöpfung, sondern gerade dieses »Du sollst nicht töten«, das mir durch diese Ausgesetztheit auf den Tod, durch diese Auswendigkeit des Gesichtes, des Antlitzes gesagt wird.

Liebe

Der Andere, den ich in seinem Antlitz anrede oder zu dem ich in seinem Antlitz verpflichtet bin, ist natürlich in diesem Moment der einzige auf der Welt. Ich meine, im Verhältnis zum Antlitz besteht hier nicht ein einziger Fall eines Genus; der Mensch fällt raus von seinem Genus und ist einzig. Ich meine, man kann dieses Verhältnis Liebe nennen; diese Fertigkeit der Opfer ist Liebe, das, was Pascal “amour sans concupiscence” genannt hat. Levinas

no art for you no art for you no art for you no art for you no art for you no art for you

lucky luke

Thursday, February 22nd, 2007

Man kann niemanden zu seinem Glück zwingen,
zu seinem Unglück schon.

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Der wahre Weg geht über ein Seil…

Saturday, February 10th, 2007

Alle menschlichen Fehler sind Ungeduld, ein vorzeitiges Abbrechen des Methodischen, ein scheinbares Einpfählen der scheinbaren Sache.

Von einem gewissen Punkt an gibt es keine Rückkehr mehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.

Eines der wirksamsten Verführungsmittel des Bösen ist die Aufforderung zum Kampf.

Er ist wie der Kampf mit Frauen, der im Bett endet.

Ein erstes Zeichen beginnender Erkenntnis ist der Wunsch zu sterben. Dieses Leben scheint unerträglich, ein anderes unerreichbar. Man schämt sich nicht mehr, sterben zu wollen; man bittet, aus der alten Zelle, die man haßt, in eine neue gebracht zu werden, die man erst hassen lernen wird. Ein Rest von Glauben wirkt dabei mit, während des Transportes werde zufällig der Herr durch den Gang kommen, den Gefangenen ansehen und sagen: »Diesen sollt ihr nicht wieder einsperren. Er kommt zu mir.«

Ein Käfig ging einen Vogel suchen.

Du bist die Aufgabe. Kein Schüler weit und breit.

Einer staunte darüber, wie leicht er den Weg der Ewigkeit ging; er raste ihn nämlich abwärts.

Man lügt möglichst wenig, nur wenn man möglichst wenig lügt, nicht wenn man möglichst wenig Gelegenheit dazu hat.

Prüfe dich an der Menschheit. Den Zweifelnden macht sie zweifeln, den Glaubenden glauben.

Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein.

Wahrheit ist unteilbar, kann sich also selbst nicht erkennen; wer sie erkennen will, muß Lüge sein.

Kafka

Es blendete uns die Mondnacht.

Saturday, February 3rd, 2007

Das entscheidend Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit. In diesem Sinn haben Jahrhunderte nichts vor dem augenblicklichen Augenblick voraus. Die Kontinuität der Vergänglichkeit kann also keinen Trost geben; daß neues Leben aus den Ruinen blüht, beweist weniger die Ausdauer des Lebens als des Todes. Will ich nun diese Welt bekämpfen, muß ich sie in ihrem entscheidend Charakteristischen bekämpfen, also in ihrer Vergänglichkeit. Kann ich das in diesem Leben, und zwar wirklich, nicht nur durch Hoffnung und Glauben?

Du willst also die Welt bekämpfen, und zwar mit Waffen, die wirklicher sind als Hoffnung und Glaube. Solche Waffen gibt es wahrscheinlich, aber sie sind nur unter bestimmten Voraussetzungen erkennbar und brauchbar; ich will zuerst sehn, ob du diese Voraussetzungen hast.

Sieh nach, aber wenn ich sie nicht habe, kann ich sie vielleicht erwerben.

Gewiß, aber dabei könnte ich dir nicht helfen. Du kannst mir also nur helfen, wenn ich die Voraussetzungen schon erworben habe.

Ja, genauer gesagt kann ich dir überhaupt nicht helfen, denn wenn du die Voraussetzungen hättest, hättest du schon alles. Wenn es so steht, warum wolltest du mich also erst prüfen?

Nicht um dir zu zeigen, was dir fehlt, sondern, daß dir etwas fehlt. Einen gewissen Nutzen hätte ich dir damit vielleicht bringen können, denn du weißt zwar, daß dir etwas fehlt, aber du glaubst es nicht.

Du bietest mir also auf meine ursprüngliche Frage nur den Beweis dafür an, daß ich die Frage stellen mußte.

Ich biete doch etwas mehr, etwas, was du entsprechend deinem Stande jetzt überhaupt nicht präzisieren kannst. Ich biete den Beweis dafür, daß du eigentlich die ursprüngliche Frage anders hättest stellen müssen.

Kafka