Archive for November, 2006

“Sous les pavés, la plage”

Wednesday, November 15th, 2006

Situationistische Internationale (1957 – 1972)
Gruppe europäischer interdisziplinärer Intellektueller (unter ihnen waren Theoretiker, Architekten, Kunstschaffende und andere aus 10 Ländern) die Zahl der Mitglieder schwankte zwischen zehn und über 40, über die Zeit waren ca. 70 Personen beteiligt.

Sie operierten an der Schnittstelle von Kunst und Politik, Architektur und Wirklichkeit und setzten sich für die Realisierung der Versprechungen der Kunst im Alltagsleben ein

Die Situationisten versuchten, ästhetische Konzepte auf die Gesellschaft zu übertragen.

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Guy Debord war die zentrale Figur in der Entwicklung der situationistischen Theorie. Als sein Hauptwerk und eines der ersten Werke der Postmoderne gilt “Die Gesellschaft des Spektakels”, 1967 erschienen.

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Aktivitäten
Legendär waren öffentliche Provokationen der Lettristen (Vorläufer der S.I.) wie beim Ostergottesdienst 1950, als ein falscher Mönch in der Kathedrale Notre Dame den Tod Gottes verkündete, und dafür von der Menge der Gottesdienstbesucher fast gelyncht wurde. Die eigentliche Situationistische Internationale wurde dann im Jahr 1957 in Cosio d‘ Arroscia in Norditalien gegründet.

In der Zeit ihres Bestehens wanderte der Fokus der Arbeit immer mehr von der Kunst zur Politik, künstlerische Arbeiten verstanden sich mehr und mehr als Visualisierungen geschichtlicher und kultureller Prozesse.

Jede Konzession an herrschende Normen, jedes Zurücktreten hinter die Maximalforderungen galt als Verrat.

Es wurden von 1957 an verschiedene Aktionen und Ausstellungen geplant und teils realisiert, von denen z.B. “New Babylon” von Constant Nieuwenhuys große Aufmerksamkeit erregte: Er konzipierte eine Stadt für einen “spielerischen”, mobilen Menschen, den die Automatisierung aus seiner geregelten Berufswelt geworfen hat, und der nun seine Kreativität entfalten kann. Er entwarf damit eine moderne Gegenwelt zu den Konzepten von Le Corbusier.

1959 bereits schlug er vor, die Börse von Amsterdam niederzureißen, um an ihrer Stelle einen Spielplatz zu errichten.

Die Welt als Labyrinth
Über ein Projekt in den Niederlanden 1960, ein Labyrinth im Auftrag des Amsterdamer Stedelijk Museums, entstand ebenfalls eine Kontroverse. Das Labyrinth war geplant als “kombinierte, noch nie gesehene Umwelt durch Verquickung innerer und äußerer Züge…”, wohnlicher Innenraum und städtischer Außenraum gingen ineinander über. Nebel, Regen oder Wind würden künstlich erzeugt, Klänge von Tonbändern, Türen sollten Gelegenheiten zum Verirren vermehren. Das Projekt scheiterte schließlich an den Sicherheitsbedingungen des Museums – nur ein Vorwand nach Ansicht der Situationisten, die bereits Aktionen im Rahmen des Labyrinths geplant hatten, die die Ausstellungsbedingungen selbst thematisieren sollten.

Theorie
Es wurden von der Gruppe regelmäßig internationale Konferenzen abgehalten, Theorien wurden dabei ausgearbeitet, diskutiert und ausprobiert.

In ihrer Zeitschrift “internationale situationniste” präsentierte die S.I. ihre Ideen, kommentierte die Weltlage und persönliche Affären, und beschimpfte und verhöhnte die gesamte politische und kulturelle Elite der Zeit. Die Zeitschrift wurde 1961 in Deutschland beschlagnahmt, Mitglieder wurden verhaftet.

Der “Straßburg-Skandal”
1966 erschien in Straßburg ein Pamphlet namens “Über das Elend im Studentenmilieu, betrachtet in seinen ökonomischen, politischen, psychologischen, sexuellen, und vor allem intellektuellen Aspekten, und einige Mittel zur Abhilfe”, das Studenten vom lokalen Büro der “UNEF” auf Kosten der Universität Straßburg in einer 10000er-Auflage gedruckt hatten. Darin übten Situationisten eine fundamentale Kritik an Studenten als unmündig und abhängig gehaltenem Teil der Gesellschaft, am Studentenstatus, an der Selbstherrlichkeit einer studentisch-alternativen Subkultur, an Religion, am ganzen Wirtschaftsystem. Sie verspotteten die Blindheit gegenüber der Ökonomisierung der Bildung in der Broschüre, für die eine angebliche “Gesellschaft zur Würdigung des Anarchismus” als Herausgeber fungierte:

“Dem Studenten wird nicht einmal bewußt, daß die Geschichte auch seine lächerliche ‘abgeschlossene’ Welt verändert. Die berühmte ‘Universitätskrise’, Detail einer allgemeineren Krise des modernen Kapitalismus, bleibt Gegenstand eines tauben Dialogs zwischen verschiedenen Spezialisten. In ihr kommen ganz einfach die Schwierigkeiten einer verspäteten Anpassung dieses besonderen Produktionssektors an die Umwandlung des gesamten Produktionsapparates zum Ausdruck. Die Überreste der alten Ideologie einer liberal-bürgerlichen Universität werden in dem Augenblick nichtssagend, wo ihre gesellschaftliche Basis verschwindet. Die Universität konnte sich in der Epoche des Freihandelskapitalismus und seines liberalen Staates als autonome Macht verstehen, da er ihr eine gewisse marginale Freiheit gewährte. Sie hing in Wirklichkeit eng von den Bedürfnissen dieser Art von Gesellschaft ab: der privilegierten studierenden Minderheit eine angemessene Allgemeinbildung zu vermitteln, bevor sie sich wieder in die herrschende Klasse einreiht, die sie kaum verlassen hatte.”

Die für den Druck verantwortlichen Studenten wurden daraufhin von der Hochschule exmatrikuliert, die Broschüre aber fand weite Verbreitung unter den 1968 revoltierenden Studenten, und wurde auch in andere Sprachen übersetzt, obwohl der Rektor der Straßburger Universität ihren Verfassern empört noch eine psychiatrische Behandlung nahegelegt hatte.

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Ende
1972 löste sich die Gruppe auf, nach eigenen Angaben, um nicht zu erstarren und selbst zum Klischee zu werden, nicht zuletzt aber wohl auch aus Enttäuschung über die internationale Studentenbewegung und das von ihr Erreichte. Zu dieser Zeit bestand die Gruppe nur noch aus einem kleinen Kreis um Debord.

Im angelsächsischen Raum existierten noch längere Zeit situationistische Gruppen wie King Mob oder das Bureau of Public Secrets von Ken Knabb. Bekannt sind Aktionen wie der falsche Weihnachtsmann von King Mob, der zur Weihnachtszeit in Kaufhäuser ging und dort das Spielzeug aus den Regalen direkt an Kinder verschenkte. Die herbeigerufene Polizei musste den Kindern die Waren wieder abnehmen, die dann ungläubig dabei zusahen, wie der Weihnachtsmann verhaftet wurde.

“Wir meinen zunächst, daß die Welt verändert werden muß. Wir wollen die am weitesten emanzipierende Veränderung von der Gesellschaft und dem Leben, in die wir eingeschlossen sind. Wir wissen, daß es möglich ist, diese Veränderung durch geeignete Aktionen durchzusetzen. Es ist gerade unsere Angelegenheit, bestimmte Aktionsmittel anzuwenden und neue zu erfinden, die auf dem Gebiet der Kultur und der Lebensweise leichter zu erkennen sind, aber mit der Perspektive einer gegenseitigen Beeinflussung aller revolutionären Veränderungen angewandt werden.” (Rapport über die Konstruktion von Situationen)

“Sei realistisch, verlange das Unmögliche”

Aus dem Widerspruch zwischen eigenen Idealen und der vorgefundenen Realität entstand die situationistische Kritik. Die Situationisten waren allerdings nie an einem ‘zurück’ zu vermeintlich besseren alten Zuständen oder Mythen (Religionen, Ideologien, Natürlichkeit) interessiert. Sie vertrauten u.a. auf die befreienden Wirkungen von Technik und hatten die Zweckentfremdung und Umgestaltung der modernen Industriegesellschaft durch Liebe, Subjektivität, Kunst und Fantasie zu einem Ort, an dem Genuss, Zufall und Menschlichkeit wieder ihren rechtmäßigen Platz bekämen, vor Augen. Sie sahen ihre Revolte gegen die Technokratie und die erhoffte Revolution als ein Fest an. Eine ihrer Strategien war, den Kapitalismus mit seinen Glücksversprechen einfach beim Wort zu nehmen, dieses versprochene Glück also ganz real und sofort einzufordern, wodurch sich dann eine Diskrepanz zwischen Versprechen und Realität auftäte, die eine Überwindung des Kapitalismus befördern würde.

Die politischen Gruppen ihrer Zeit sahen sie als engstirnig, dogmatisch und ungebildet an, und teilten ihnen dies auch immer wieder mit. Ideelle Verbündete waren die Zengakuren-Bewegung in Japan, oder die Rocker, denen sie jedoch ein mangelndes Bewusstsein attestierten, durch das sie am Ende doch nur zu bloßen Konsumenten in einem rebellischen Outfit würden.

Titel eines späteren Films von Debord ist das lateinische Palindrom “In girum imus nocte et consumimur igni” (“Wir gehen des Nachts im Kreise und werden vom Feuer verzehrt”). Hier findet sich die Gruppe vielleicht in ihrer Grundstimmung auch zutreffend beschrieben, sie ahnten immer die Aussichtslosigkeit ihres Unterfangens. Sie betrachteten es (auch) als Spiel.

Ihnen zufolge war es egal, ob man in der kapitalistischen oder kommunistischen Fabrik monotone Arbeit verrichtete oder sich in der standardisierten modernen Wohnung beim Fernsehen langweilte, ob marxistische Führer und Parolen oder Werbung für Produkte auf den Werbetafeln erschienen, sie betonten die Ähnlichkeiten der beiden damals maßgeblichen Systeme im Alltagsleben des Einzelnen, und waren immer mehr an Subversion, Metaebenen und Verwirklichung von Leidenschaften interessiert als an der Tagespolitik, den Ideologien, Moden oder Parteien, die sie alle als Teil des Spektakels ablehnten. Nicht nur in den Befürwortern und Vertretern der bestehenden Ordnung, sondern besonders in einer verwässerten, konsumierbaren (Schein-)Kritik am Bestehenden, die letztlich nur sein Fortbestehen ermöglicht, sahen sie ihre Opponenten.

Sie wendeten sich auch gegen ihre eigenen Fans und Bewunderer, denen sie vorwarfen, ihre Bewunderung stelle nur eine Form von Konsum und Mystifikation dar, keine “aktive” Teilnahme an ihrem Projekt.

“Die kapitalistische bzw. angeblich antikapitalistische Welt organisiert das Leben spektakulär… Es kommt nicht darauf an, das Spektakel der Verweigerung auszuarbeiten, sondern das Spektakel selbst abzulehnen. Die Elemente der Zerstörung des Spektakels müssen gerade aufhören, Kunstwerke zu sein, damit ihre Ausarbeitung KÜNSTLERISCH im neuen und authentischen von der S.I. definierten Sinne ist. Es gibt weder einen ‚SITUATIONISMUS‘, ein situationistisches Kunstwerk noch einen spektakulären Situationisten. Ein für allemal.” (Raoul Vaneigem)

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Medien

Mit umgestalteten Comics, in denen die Texte ausgetauscht und mit situationistischen Ideen ersetzt wurden, mit ihren Postern, Grafiken, Publikationen und Aktionen stellten sie auch eine frühe Form der Kommunikationsguerilla (Adbusting und Culture Jamming) dar. Sie arbeiteten zugleich auf theoretischer, symbolischer und praktischer Ebene. Interessiert verfolgten sie die Berichterstattung über sich selbst in den Medien und druckten gerne Verrisse ihrer Gruppe in ihrer eigenen Zeitung ab. Sie waren sich immer über das Bild bewusst, das sie vermittelten, und spielten damit.Die Situationisten stellen eine der letzten klassischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts dar, ihr Ende markiert für manche Betrachter auch den Übergang zur Postmoderne. In Amerika etwa waren Künstler wie Andy Warhol schon längst dabei, mit einer seriellen Ästhetik der Ware zu arbeiten, oder ihre eigene Entfremdung zu genießen und somit zu negieren. Pop-Art und andere Spielarten des Kunstbetriebs widerlegen aus situationistischer Sicht nicht das Ende der Kunst. Situationistische Strategien und Überzeugungen leben fort in manchen Aktionen der Kommunikationsguerilla oder der Hacker-Kultur.

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Filmografie

Situationistische Internationale

Tuesday, November 14th, 2006

Wenn es etwas Lächerliches daran gibt, von der Revolution zu sprechen, dann natürlich deshalb, weil die organisierte revolutionäre Bewegung aus den modernen Ländern, in denen die Möglichkeiten zu einer entscheidenden Gesellschaftsveränderung konzentriert sind, seit langem verschwunden ist. Noch viel lächerlicher aber ist alles andere, denn es handelt sich um das Bestehende und um die verschiedenen Formen seiner Duldung. Das Wort “revolutionär” konnte so weit entschärft werden, daß es in der Werbung die kleinste Veränderung der ständig modifizierten Warenproduktion bezeichnet, weil die Möglichkeiten einer wünschenswerten zentralen Veränderung nirgends mehr ausgedrückt werden. In unseren Tagen erscheint das revolutionäre Projekt als Angeklagter der Geschichte: Ihm wird vorgeworfen, daß es schlechten Erfolg gehabt und eine neue Entfremdung mit sich gebracht habe. Das heißt nichts anderes, als daß die herrschende Gesellschaft sich auf allen Gebieten der Wirklichkeit viel besser wehren konnte, als die Revolutionäre es vorausgesehen hatten; und nicht, daß sie annehmbarer geworden ist. Die Revolution ist aufs neue zu erfinden – das ist alles.

Das revolutionäre Projekt kann aber die klassische Idee eines in Raum, Zeit und qualitativer Tiefe eingeschränkten Spiels nicht akzeptieren.

Die Revolution des alltäglichen Lebens kann ihre Poesie nicht aus der Vergangenheit, sondern nur aus der Zukunft entnehmen.

Ecce Homo

Tuesday, November 14th, 2006

Und woran erkennt man im Grunde die Wohlgeratenheit! Daß ein wohlgeratner Mensch unsern Sinnen wohltut: daß er aus einem Holze geschnitzt ist, das hart, zart und wohlriechend zugleich ist. Ihm schmeckt nur, was ihm zuträglich ist; sein Gefallen, seine Lust hört auf, wo das Maß des Zuträglichen überschritten wird. Er errät Heilmittel gegen Schädigungen, er nützt schlimme Zufälle zu seinem Vorteil aus; was ihn nicht umbringt, macht ihn stärker. Er sammelt instinktiv aus allem, was er sieht, hört, erlebt, seine Summe: er ist ein auswählendes Prinzip, er lässt viel durchfallen. Er ist immer in seiner Gesellschaft, ob er mit Büchern, Menschen oder Landschaften verkehrt: er ehrt, indem er wählt, indem er zulässt, indem er vertraut. Er reagirt auf alle Art Reize langsam, mit jener Langsamkeit, die eine lange Vorsicht und ein gewollter Stolz ihm angezüchtet haben, – er prüft den Reiz, der herankommt, er ist fern davon, ihm entgegenzugehn. Er glaubt weder an “Unglück”, noch an “Schuld”: er wird fertig, mit sich, mit Anderen, er weiss zu vergessen, – er ist stark genug, dass ihm Alles zum Besten gereichen muss.

Nietzsche

Wie man wird, was man ist

Monday, November 13th, 2006

Die Stärke des Angreifenden hat in der Gegnerschaft, die er nötig hat, eine Art Maß; jedes Wachstum verrät sich im Aufsuchen eines gewaltigeren Gegners – oder Problems: denn ein Philosoph, der kriegerisch ist, fordert auch Probleme zum Zweikampf heraus. Die Aufgabe ist nicht, überhaupt über Widerstände Herr zu werden, sondern über solche, an denen man seine ganze Kraft, Geschmeidigkeit und Waffen-Meisterschaft einzusetzen hat, – über gleiche Gegner … Gleichheit vor dem Feinde – erste Voraussetzung zu einem rechtschaffenen Duell. Wo man verachtet, kann man nicht Krieg führen; wo man befiehlt, wo man etwas unter sich sieht, hat man nicht Krieg zu führen. – Meine Kriegs-Praxis ist in vier Sätze zu fassen. Erstens: ich greife nur Sachen an, die siegreich sind, – ich warte unter Umständen, bis sie siegreich sind. Zweitens: ich greife nur Sachen an, wo ich keine Bundesgenossen finden würde, wo ich allein stehe, – wo ich mich allein kompromittiere … Ich habe nie einen Schritt öffentlich getan, der nicht kompromittierte: das ist mein Kriterium des rechten Handelns. Drittens: ich greife nie Personen an, – ich bediene mich der Person nur wie eines starken Vergrößerungsglases, mit dem man einen allgemeinen, aber schleichenden, aber wenig greifbaren Notstand sichtbar machen kann. So griff ich David Strauss an, genauer den Erfolg eines altersschwachen Buchs bei der deutschen “Bildung”, – ich ertappte diese Bildung dabei auf der Tat … So griff ich Wagner an, genauer die Falschheit, die Instinkt-Halbschlächtigkeit unserer “Kultur”, welche die raffinierten mit den Reichen, die Späten mit den Großen verwechselt. Viertens: ich greife nur Dinge an, wo jedwede Personen-Differenz ausgeschlossen ist, wo jeder Hintergrund schlimmer Erfahrungen fehlt. Im Gegenteil, angreifen ist bei mir ein Beweis des Wohlwollens, unter Umständen der Dankbarkeit. Ich ehre, ich zeichne aus damit, dass ich meinen Namen mit dem einer Sache, einer Person verbinde: für oder wider – das gilt mir darin gleich. Wenn ich dem Christentum den Krieg mache, so steht dies mir zu, weil ich von dieser Seite aus keine Fatalitäten und Hemmungen erlebt habe, – die ernstesten Christen sind mir immer gewogen gewesen. Ich selber, ein Gegner des Christentums de rigueur, bin fern davon, es dem Einzelnen nachzutragen, was das Verhängnis von Jahrtausenden ist. -

Nietzsche

Thursday, November 9th, 2006

Man vergilt einem Lehrer schlecht, wenn man immer nur der Schüler bleibt.

Nietzsche