Kosmetisierung

Worum geht es?
Um die pervertierte Banalisierung des Abendlandes der heutigen Zeit. Um die Dummheit, der in ihm lebenden Menschen, die es über die Jahrhunderte gelernt haben freies und kritisches Denken gegenüber dem Bestehenden mit einem verzogenen Gesicht als Sonderbar auszuschliessen und die die unsinnigen Schablonen der Institutionen mit Freude und offenen Armen empfangen, da dies den Denkvorgang abkürzt! Um die Ignoranz der Übersättigten, die es vollkommen normal finden, das es Krieg gibt (denn dies war ja schon immer so) und die der Meinung sind in einer geschichtslosen und bezugsfreien Fantasieblase leben zu können, während sie gemeinschaftlich und meisterhaft den Rest der Welt zerstören.

Was sagt uns diese Zeit?
Arbeitet und findet euer Glück, indem ihr durch den Konsum quantitativer Trivialtität ins sinnentleerte Nirwana auf Erden gelangt. Diese quantitative Trivialität wird durch gespenstische Qualitäten mit Leidenschaft beseelt.

Was sagt sie sonst?
Versucht ja nicht etwas an dem Bestehenden zu ändern! Das haben schon viel schlauere Typen vor euch probiert und die sind alle gescheitert.
“Die ganze Arbeit der antiken Welt umsonst: ich habe kein Wort dafuer, das mein Gefühl über so etwas Ungeheures ausdrückt.”

Was hat das mit Kosmetisierung zu tun?
Vielleicht müsste die Frage sein: Was zeigt uns das Bild der glücklichen Vereinheitlichung nicht?!

3 Responses to “Kosmetisierung”

  1. Christian Says:

    Ach Evelyn, jetz sei doch nätter so

  2. LAX Says:

    blogsatz
    linksbündig
    blockierte sätze
    rechts

  3. SuMuze Says:

    Scusi, den ersten Satz verstehe ich nicht ganz:

    Behauptest du,
    die Banalisierung des Abendlandes sei der heutigen Zeit pervertiert (was die Frage nach einer nicht pervertierten Banalisierung aufwürfe)
    oder meinst du,
    die Banalisierung des Abendlandes pervertiere in der heutigen Zeit (was die Frage nach einer nicht pervertierenden Banalisierung aufwürfe)
    oder denkst du,
    das Abendland sei in der heutige Zeit pervertiert und banalisiert? (was ich eher unterschreiben würde)

    Und, ja, Kosmetik ist vielleicht ein sehr treffendes Wort für die Oberfläche dieser Zeit, wie sie alltenthalben angedienert wird. Womit der Ball beim Abschminken gelandet wäre.

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